US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin planen dem Bericht zufolge die Reaktivierung der Nord-Stream-Gaspipelines. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Sondergesandter des Präsidenten, soll bereits mit russischen Vertretern, darunter dem Putin-Berater Kirill Dmitrijew, über amerikanische Investitionen in die Pipelines verhandelt haben. Kushner betrachtet die Wiederaufnahme des Handels mit Moskau als entscheidend für die Friedensherstellung zwischen Russland und der Ukraine.
Deutschland und andere europäische Länder lehnen eine Reaktivierung ab. Ein Sprecher des Weißen Hauses bestritt jüngst Gespräche über Nord Stream, während ein US-Regierungsvertreter ein solches Abkommen angesichts der Hindernisse mittelfristig für unwahrscheinlich erachtet. Da die USA und die EU Sanktionen gegen die Pipelines verhängt haben, wäre eine Wiederinbetriebnahme rechtswidrig. Deutsche Politiker warnen vor einem "schmutzigen Deal", während die Koalitionsregierung sich einer Reaktivierung widersetzt. Die AfD hingegen will die Pipelines wieder in Betrieb nehmen; Dmitrijew plant Anfang des kommenden Jahres ein Treffen mit der Parteiführung.
Kernpunkte:
- US-Präsident Donald Trump erwägt ein Abkommen mit Russlands Präsident Wladimir Putin, um die Nord-Stream-Gaspipelines wieder in Betrieb zu nehmen.
- Jared Kushner, Trumps Sondergesandter, soll mit russischen Vertretern über amerikanische Investitionen in die Pipelines gesprochen haben.
- Die Pipelines lieferten vor Russlands Einmarsch in die Ukraine Gas aus Russland nach Deutschland.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
