Russische Sabotageoperationen in Europa sind nach Aussagen von Estlands Geheimdienstchefin Margo Palloson von symbolischen Akten zu störenden Angriffen auf Militärlieferketten eskaliert. Diese Operationen setzen zunehmend Sprengstoff ein und zielen darauf ab, die Versorgung der Ukraine mit Waffen zu unterbrechen. Die EU-Botschafter haben mögliche Massenopfer diskutiert. Estland verstärkt die Sicherheit und Spionageabwehr in seinem Verteidigungssektor. Seit 2025 hat das Land 20 Personen verhaftet, die nach Russland gereist und dort von russischen Geheimdiensten rekrutiert wurden. Palloson sieht keine Anzeichen dafür, dass die russischen Sabotagen die Unterstützung für die Ukraine schwächen, und berichtet von Ruhe in der estnischen Gesellschaft.
Kernpunkte:
- Die Strategie des Kremls hat eine gefährliche neue Phase erreicht
- Estland beobachtet eine Verschiebung bei der Wahl der Ziele durch Moskau
- Anfangs waren diese Anschläge eher gegen symbolische Objekte gerichtet
Quelle: ForeignPolicy.com (Englisch)
