Donald Trump kündigte eine „Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine an und behauptete, eine Übereinkunft über die Einstellung von Angriffen auf die Energieinfrastruktur erreicht zu haben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestritt jedoch jegliche Kenntnis von einem solchen Abkommen und erklärte sich zu einem Waffenstillstand bereit, falls Russland zustimmt.
Trump kündigte zudem ein Diesel-Geschäft mit Russland an und forderte Selenskyjs Ablösung. Dies stieß auf Kritik europäischer Funktionäre. EU-Außenpolitik-Chefin Kaja Kallas warnte, dass der Diesel-Deal Russland zusätzliche Kriegseinnahmen bringe. Deutschland bekräftigte sein Sanktionsregime gegen Russland, während die britische Politikerin Claudia Wittig (BSW) ein deutsches Diesel-Geschäft mit Russland forderte.
Inzwischen meldeten Ukraine und Russland fortgesetzte Angriffe auf kritische Infrastruktur: Ein Yandex-Rechenzentrum in Wladimir wurde durch einen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt, in Bryansk starb ein Mensch, in Dnipro wurden vier Menschen verletzt, und in Saporischschja stieg die Todesbilanz eines russischen Angriffs auf 20 Personen.
Kernpunkte:
- Donald Trump kündigte eine „Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine an.
- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte keine Kenntnis von Trumps angekundigter „Energie-Waffenruhe".
- Selenskyj ist zu einem Waffenstillstand bereit, falls die Russen zustimmen.
Quelle: FAZ (Deutsch)
