Bundeswehr testet NATO-Logistik-Bereitschaft in Großübung

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Bundeswehr, Polizei und zivile Organisationen führten die dreitägige Übung „Red Storm Charlie" in Hamburg durch, um Deutschlands Bereitschaft als Logistik-Drehscheibe für NATO-Truppen zu testen. Die Übung ist Teil des geheimen „Operationsplans Deutschland", mit dem sich die Bundeswehr auf einen möglichen russischen Angriff auf NATO-Territorium vorbereitet. Das Szenario sieht vor, dass innerhalb von sechs Monaten etwa 800.000 Soldaten und 200.000 Fahrzeuge durch Deutschland in Richtung Osten transportiert werden müssten, besonders in die baltischen Staaten.

Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte, dass die russische Bedrohung zunehmend real wird. Der Plan wurde vom Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer nach Russlands Invasion der Ukraine 2022 in Auftrag gegeben. Eine Herausforderung liegt in der veralteten deutschen Infrastruktur, die für militärische Logistik anfällig ist. Die Übung prüfte auch die Krisenbewältigungsbereitschaft aller beteiligten Organisationen und die Vertraulichkeit sensibler operativer Details.

Kernpunkte:

  • Die Übung „Red Storm Charlie" wurde drei Tage lang in Hamburg durchgeführt.
  • Bundeswehr, Polizei und zivile Organisationen überprüften gemeinsam ihre Kriseneinsatzbereitschaft.
  • Das Übungsszenario beinhaltete eine sich verschärfende Sicherheitssituation an NATOs Ostflanke.

Quelle: 15min (Litauisch)