EU-Rat einigt sich auf Verhandlungsmandaten zur Reform der Agrarmarktordnung

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Der Rat der Europäischen Union hat ein Teilmandat für Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über eine Verordnung zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 erreicht. Die vorgeschlagene Reform betrifft mehrere Bereiche der Agrarmarktpolitik, darunter das EU-Schulprogramm, Brancheninterventionen, den Proteinsektor, Hanf, Vermarktungsnormen, Einfuhrzölle und die Versorgungsverfügbarkeit.

Die Änderungen zielen darauf ab, die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 zu vereinfachen und einen eigenständigen Sektor für Proteinpflanzen und Ölsaaten zu etablieren. Zudem werden aktualisierte Regeln für staatliche Intervention und private Lagerhaltungshilfen integriert. Die Reform sieht auch vor, dass die Verteilung von Produkten mit hohem Gehalt an freien Zuckern und Fetten im EU-Schulprogramm begrenzt wird.

Kernpunkte:

  • Der Rat der Europäischen Union hat ein Teilmandat für Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über eine Verordnung zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 erreicht.
  • Die vorgeschlagene Verordnung zielt darauf ab, die Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 in Bezug auf verschiedene Aspekte der Agrarmarktpolitik zu ändern.
  • Die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 wird weitere Verantwortung und Rechenschaftspflicht für die Mitgliedstaaten vorsehen.

Quelle: Council of the EU — Register – Latest documents (Englisch)