Bundeswehr bereitet sich auf Konflikte im Weltraum vor

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Die Bundeswehr entwickelt Offensivfähigkeiten im Weltall, um deutsche und europäische Satelliteninfrastruktur zu schützen. Die Bundesregierung plant bis 2030 Investitionen von etwa 35 Milliarden Euro in militärische Weltraumkapazitäten und eine eigene Weltraumsicherheitsarchitektur. Der Weltraum gilt als kritische Infrastruktur, und die uneingeschränkte Einsatzfähigkeit im All hat strategische Bedeutung.

Von den 65 Maßnahmen der Weltraumsicherheitsstrategie sind etwa ein Viertel abgeschlossen oder werden kontinuierlich umgesetzt, knapp 70 Prozent haben begonnen, und nur vier stehen noch aus. Das Völkerrecht setzt klare Grenzen für militärische Selbstverteidigung im Weltall: Ein bloßer Verdacht rechtfertigt keinen militärischen Gegenschlag. Die Bundesregierung hat erstmals eine Weltraumsicherheitsstrategie verabschiedet und arbeitet mit anderen Staaten an internationalem Weltraumrecht.

Kernpunkte:

  • Die Bundeswehr entwickelt Offensivfähigkeiten im Weltall.
  • Die Bundesregierung beabsichtigt bis 2030 Investitionen von etwa 35 Milliarden Euro in militärische Weltraumfähigkeiten und eigene Weltraumsicherheitsarchitektur.
  • Der Weltraum ist Teil der kritischen Infrastruktur, und uneingeschränkte Einsatzfähigkeit im Weltraum hat strategische Bedeutung.

Quelle: ESUT – Europäische Sicherheit & Technik (Deutsch)