Der Geopolitikexperte Māris Andžāns warnt davor, Russland trotz erheblicher Verluste und Sanktionen als schwach einzuschätzen. Er beschreibt das Land als einen "Zombie", der weiterlebt, obwohl es bereits tot sein sollte. Russland verfüge über ausgefeilte Kontrollmechanismen durch den FSB, könne Sanktionen durch Partner wie China und Iran umgehen und habe in seiner Bevölkerung eine hohe Leidenstoleranz entwickelt.
Andžāns betont die Notwendigkeit konsistenter Unterstützung für die Ukraine und fordert Western auf, sich auf russische Taktiken in der Grauzone vorzubereiten. Ein großes Risiko sieht er darin, dass Wladimir Putin derzeit an einen Sieg glaubt, was aus baltischer Perspektive das schlimmste Szenario darstellt.
Kernpunkte:
- Māris Andžāns warnt davor, Russland trotz gigantischer Verluste als schwach zu beurteilen.
- Russland kann nicht nach westlichen Maßstäben bewertet werden.
- Der FSB kontrolliert "grundsätzlich alles" in Russland und neutralisiert Probleme schnell.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
