Serbiens Präsident Aleksandar Vucic sieht Europa am Anfang eines größeren Krieges und rechnet nicht mit einer schnellen Beendigung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine. Eine Kompromisslösung hält er vorerst für unrealistisch. Vucic charakterisiert den Konflikt als hybriden Krieg und ordnet Moskaus Eskalationslogik in diese Perspektive ein, wobei er betont, dass die Ukraine den Krieg nicht begonnen habe. Seine Einschätzung folgt auf ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy, das in Serbien und international auf Kritik stieß. Bei Angriffen Russlands in europäischen Ländern verweist Vucic auf die Logik des hybriden Krieges und sieht darin eine Spiegelung von Europas Vorgehen gegen Russland.
Kernpunkte:
- Serbiens Präsident Aleksandar Vucic sieht Europa am Anfang eines größeren Krieges.
- In der Analyse geht Vucic von keiner schnellen Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine aus und hält auch vorerst keine Kompromisslösung für realistisch.
- Gleichzeitig stellt er Moskaus Sicht auf die Eskalationslogik in den Mittelpunkt und ordnet den Konflikt als hybriden Krieg ein.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)
