Ex-CIA-Chef warnt: Russland wird NATO-Verteidigung weiterhin testen

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Der ehemalige CIA-Direktor Leon Panetta warnt, dass Russland unter Kremlherrscher Wladimir Putin die Verteidigung des Bündnisses systematisch testen wird und militärische Aktionen auf deutschem Boden nicht auszuschließen sind. Panetta kritisiert die aktuelle Schwäche des Westens bei der Unterstützung der Ukraine und sieht die NATO in einem gefährlichen Moment der Schwäche. Er betont, dass der Westen klare rote Linien gegen russische Aggressionen ziehen und seine Entschlossenheit stärken muss, insbesondere um Putin zu signalisieren, dass die USA und die NATO hinter Artikel 5 stehen.

Panetta kritisiert zudem, dass die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump zwiespältig in der Ukraine-Frage agieren und nicht alles unternehmen, um die Ukraine mit Waffen, Luftabwehrsystemen und Unterstützung zu versorgen. Im Iran-Konflikt sieht er einen Stillstand, in dem der Iran strategisch gestärkt ist und durch die Kontrolle der Straße von Hormus praktisch "eine Waffe gegen den Kopf" der USA halten kann. Panetta warnt, dass Washington "in vielen Aspekten gelähmt" wirkt und die verbleibende militärische Hebelwirkung schwächer wird – unter anderem wegen niedriger Bestände an Patriot- und THAAD-Luftabwehrraketen sowie aufgrund extrem langer Einsätze von US-Kriegsschiffen wie der "Abraham Lincoln".

Kernpunkte:

  • Russland wird weiterhin versuchen, die Verteidigung des Bündnisses zu testen.
  • Leon Panetta warnt vor russischen Angriffen auf deutschem Boden.
  • Panetta sieht die NATO in einem gefährlichen Moment der Schwäche.

Quelle: Welt (Deutsch)