Russland droht Großbritannien wegen britischer Drohnen in der Ukraine

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Russland hat Großbritannien mit Konsequenzen gedroht, nachdem Berichte zeigten, dass die ukrainische Armee britische Drohnen für Anschläge tief in russisches Territorium einsetzte. Die russische Botschaft in London erklärte, das Vereinigte Königreich müsse einen "Preis" für seine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine zahlen. Die britische Regierung wies diese Drohungen umgehend zurück. Außenminister Lawrow kündigte an, Russland werde seine Methoden zur Zerstörung von Westlieferungen an Kiew intensivieren und verwies auf die russische Zusammenarbeit mit Nordkorea, das 2024 Soldaten entsandte, um Russland bei der Rückeroberung der Region Kursk zu unterstützen.

Russische Anschläge in der Ukraine forderten mehrere Todesopfer und Verletzte. In Saporischschja starben ein Mann und eine Frau bei einem Drohnenanschlag auf einen Kleingarten, zudem fiel der Strom in einem Wohngebiet aus. Behörden in Odessa meldeten mindestens neun Verletzte. Eine vermutlich russische Drohne drang in den moldawischen Luftraum ein und explodierte auf einem Feld; Präsidentin Maia Sandu machte Russland für diese Risiken verantwortlich. Deutschland wies russische Drohungen gegen Ukraine-Unterstützer zurück.

Kernpunkte:

  • Moskau warnte London vor "Konsequenzen" nach einem Bericht über die Verwendung britischer Drohnen bei ukrainischen Angriffen in Russland.
  • Das Vereinigte Königreich müsse für seine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine "Rechenschaft ablegen" und einen "Preis" zahlen.
  • Ein britischer Regierungssprecher wies die Drohungen zurück.

Quelle: Der Spiegel (Deutsch)