Deutschland gerät ins Visier von Grauzone-Kriegsführung

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Deutschland wird Ziel verschiedener sogenannter Grauzone- oder Hybridkriegsführungsaktivitäten, die vermutlich von Russland ausgehen – trotz der jahrzehntelangen deutschen Politik der Kooperation und des Friedens. Zu den Vorfällen zählen eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne, die auf dem Flughafen Leipzig/Halle entdeckt wurde, Einmischungen in Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie fremde Agenten, die Stefan Thumann, Vorstandsvorsitzender des Drohnenherstellers Donaustahl, überwachten. Die Analystinnen und Analysten argumentieren, dass diese Attacken weniger an der politischen Haltung eines Staates ansetzen, sondern vielmehr seine Verwundbarkeit als Angriffsziel ausschlaggebend ist.

Kernpunkte:

  • Deutschland ist in den letzten Monaten Ziel einer Vielzahl rätselhafter Aktivitäten gewesen.
  • Analysten bezeichnen diese Aktivitäten typischerweise als Grauzone- oder Hybridkriegsführung.
  • Hybridbedrohungen umfassen ein breites Spektrum unterschiedlicher Kriegsführungsmittel.

Quelle: ForeignPolicy.com (Englisch)