Amcham-Chef Porter: Deutschland macht Schritte aus der Stagnation

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Christopher Porter, Leiter der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (Amcham), sieht Deutschland bei der Überwindung von Stagnation Fortschritte machen. Allerdings erwarten fast 50 Prozent der befragten Unternehmen, dass sich die Attraktivität Deutschlands als Investitionsstandort in den nächsten zwölf Monaten verschlechtert. Die Bundesregierung habe es bislang nicht geschafft, Zweifel am Wirtschaftsstandort auszuräumen.

Porter betont, dass strukturelles, nachhaltiges Wachstum nötig ist, das primär durch private Kapitalverwertung, höheren Konsum und mehr Investitionen finanziert werden muss. Amcham unterstützt dabei die geplante Rentenreform stark, da die Aktienrente Ersparnisse in den europäischen Kapitalmarkt lenkt und diese für Investitionen in deutsche Unternehmen aktiviert. Trotz negativer Auswirkungen von US-Zöllen auf das Tagesgeschäft vieler transatlantischer Unternehmen bleibt die wirtschaftliche Stabilität zentral: Die USA sind der wichtigste Exportmarkt und zweitwichtigste Handelspartner für deutsche Firmen, während amerikanisches Kapital die Nummer eins bei Direktinvestitionen und Startup-Finanzierungen in Deutschland bleibt.

Kernpunkte:

  • Die Bundesregierung hat es nicht geschafft, Zweifel am Wirtschaftsstandort Deutschland auszuräumen.
  • Fast 50 Prozent der befragten Unternehmen erwarten, dass sich Deutschlands Attraktivität als Investitionsstandort in den nächsten zwölf Monaten verschlechtert.
  • Deutschland macht einen Schritt aus der Stagnation.

Quelle: Handelsblatt (Deutsch)