Logistikkommando der Bundeswehr rüstet auf, bleibt aber unterausgestattet

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Das Logistikkommando der Bundeswehr mit etwa 17.000 Mitarbeitern an 73 Standorten unter Leitung von Generalmajor Jochen Deuer arbeitet an großen Rüstungsprojekten wie neuen Transportfahrzeugen und verbesserten Ersatzteillogistiken. Dazu zählen Aufträge an Iveco für GTF ZLK 15t Lastkraftwagen, an Rheinmetall MAN für bis zu 4.000 Wechselladersysteme, Ungeschützte Transportfahrzeuge und Elefant 2 Schwerlastzugmaschinen sowie an weitere Hersteller für Tankbehälter, Eisenbahnwagen und Feldhandlinggeräte. Das Public-Private-Partnership ZEBEL kümmert sich um zentrale Bundeswehr-Ersatzteillogistiken, während HENSOLDT ein neues Logistikzentrum in Wolfhagen eröffnete. Allerdings können die mobilen Logistiktruppen derzeit nur zwei Armeedivisionen versorgen, was zeigt, dass die Bundeswehr-Logistik für nationale und Bündnisverteidigung noch nicht vollständig vorbereitet ist, obwohl die Beschaffungsprozesse größtenteils im Zeit- und Kostenrahmen laufen.

Kernpunkte:

  • Das Logistikkommando der Bundeswehr hat etwa 17.000 Mitarbeiter.
  • Das Logistikkommando der Bundeswehr betreibt 52 Servicepunkte an 73 Standorten.
  • Die derzeitigen mobilen Logistiktruppen können nur zwei Armeedivisionen versorgen.

Quelle: Sicherheit & Verteidigung (suv.report) (Deutsch)