Russische Drohnen und Raketen sind in Moldau eingeschlagen und haben Explosionen in der südöstlichen Region verursacht. Russland forderte erneut ausländische Diplomaten auf, Kyiv zu verlassen, und warnte vor "massiven Vergeltungsschlägen". Bei neuen Angriffen auf Kyiv wurden die Nord- und Südbrücke über den Dnipro beschädigt, die Nordbrücke ist nun für den Verkehr gesperrt.
Präsident Wladimir Putin kündigte an, Ziele in der ukrainischen Wirtschaft anzugreifen und lehnte Präsident Wolodymyr Selenskyjs Vorschlag für einen gegenseitigen Waffenstillstand bei Energiezielen ab. Putin bestätigte, dass ukrainische Anschläge auf Russlands Ölindustrie etwa ein Prozent des russischen BIP gekostet haben. Im ersten Halbjahr 2026 gab es durchschnittlich alle drei Tage einen erfolgreichen Anschlag auf eine russische Raffinerie. Ukraine hat erstmals seine selbstentwickelte taktische Lenkflugkörper FP-7 eingesetzt und plant die Ausweitung der Raketenproduktion.
EU-Ratspräsidentin Kaja Kallas traf Papst Leo XIV. in Rom und diskutierte Russlands Krieg gegen die Ukraine sowie Menschenrechtsfragen. Außenminister Johann Wadephul forderte mehr Druck auf Russland zur Beendigung der Blockade ukrainischer Getreideexporte über das Schwarze Meer. Ukraine und Südkorea arbeiten an der Beilegung einer diplomatischen Auseinandersetzung. Russland weist Pläne für Angriffsmaßnahmen gegen europäische Länder zurück, bedroht aber NATO mit dem Einsatz des gesamten Waffenarsenals bei Bedrohungen der Exklave Kaliningrad. Ungarn und Russland tauschten die Ausweisung von Diplomaten aus.
Kernpunkte:
- Fünf russische Luftwaffenwaffen, einschließlich Banderol-Raketen und Drohnen, haben den moldauischen Luftraum verletzt und sind auf moldauischem Boden explodiert.
- Explosionen wurden in Gemeinden im südöstlichen Teil Moldaus gehört.
- Russland forderte erneut Ausländer und Diplomaten in Kyiv auf, die Stadt zu verlassen, da neue Anschläge bevorstehen, und warnte vor "tödlicher Gefahr" durch "massive russische Vergeltungsschläge".
Quelle: FAZ (Deutsch)
