Die Bundesregierung hat den Verkauf von 80 Prozent der Anteile am Hamburger Logistikunternehmen Zippel an das chinesische Staatsschifffahrtsunternehmen Cosco untersagt. Das Bundeswirtschaftsministerium begründet die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, um tiefere Abhängigkeiten zu verhindern und die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten zu schützen. Das Bundeskartelamt hatte der Übernahme aus Wettbewerbsperspektive zugestimmt, während das Bundesamt für Verfassungsschutz Bedenken gegen den Übernahmeversuch äußerte. Zippel ist ein Knoten in der Transportkette und transportiert Güter per Bahn, Schiff und Lkw sowie ist mit den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven verbunden. Cosco hält bereits 24,99 Prozent am Hamburger Containerterminal Tollerort.
Kernpunkte:
- Die Bundesregierung untersagt den Verkauf von 80 Prozent der Anteile an Zippel an Cosco.
- Sicherheitsbedenken werden voraussichtlich Abhängigkeiten vertiefen.
- Sicherheitsbedenken werden voraussichtlich die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten gefährden.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)
