Ein Cyberangriff auf französische Supermärkte verdeutlicht die kritische Bedeutung von EU-Regulierungen wie der NIS2-Richtlinie und des Cyber Resilience Act (CRA). Udo Schneider von Trend Micro argumentiert, dass diese Regelungen mehr als nur Bürokratie sind, da sie wesentliche Cybersicherheitsmaßnahmen und Risikoanätze mandatieren, die bei konsequenter Anwendung solche Vorfälle verhindern könnten. Die Regulierungen adressieren vulnerable Geräte, Gesamtrisiken und die physischen Auswirkungen von Cyberproblemen auf Lieferketten.
Schneider weist darauf hin, dass Angriffe auf nicht-IT-Geräte wie das Internet der Dinge längst keine Überraschung mehr darstellen sollten. Die bekannten IoT-Probleme – offen zugängliche Systeme, fehlende Sicherheit und ausbleibende Updates – könnten durch die Implementierung bewährter Praktiken vermieden werden. Während die NIS2 hauptsächlich Betreiber kritischer Infrastrukturen verpflichtet, richtet sich der CRA stärker an Hersteller und diejenigen, die Produkte auf den Markt bringen.
Kernpunkte:
- Angriffe auf nicht-IT-Geräte wie das Internet der Dinge sollten niemanden mehr überraschen.
- IoT-Probleme sind bekannt: offen zugängliche Systeme, fehlende Sicherheit und ausbleibende Updates.
- EU-Regulierungen wie die NIS2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act haben viel Kritik erhalten, oft zu Unrecht.
Quelle: GIT SICHERHEIT (Wiley) (Deutsch)
