Sachsen steht vor erheblichen Herausforderungen beim Zivil- und Katastrophenschutz. Hilfsorganisationen kritisieren seit Jahren veraltete Infrastruktur, fehlende Schutzräume, Lücken im Sirenennetz und einen massiven Investitionsstau. Manuel Atug warnt, dass alle kritischen Infrastrukturen bedroht sind – von Strom und Trinkwasser über Verwaltung bis Kommunikation – durch Stromausfälle und Cyberangriffe.
Die Johanniter tragen mit ihrem Akkon-Schutzzentrum zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft bei. In Heidenau können bis zu 200 Menschen völlig autark mit Photovoltaik, Notstromaggregat und eigener Brunnen- und Abwasserinfrastruktur versorgt werden. Das Sächsische Innenministerium betont die fortlaufende Modernisierung, besonders seit dem Krieg in der Ukraine, sieht aber Nachholbedarf bei Cybersicherheit, kritischer Infrastruktur und Zivilschutz.
Kernpunkte:
- Hilfsorganisationen kritisieren seit Jahren Defizite im Zivil- und Katastrophenschutz: veraltete Infrastruktur, fehlende Schutzräume, Lücken im Sirenennetz und einen massiven Investitionsstau.
- In Heidenau können bis zu 200 Menschen völlig autark mit Photovoltaik, Notstromaggregat und eigener Brunnen- und Abwasserinfrastruktur versorgt werden.
- Für Atug sind alle kritischen Infrastrukturen bedroht – von Strom und Trinkwasser über Verwaltung bis Kommunikation.
Quelle: MDR (Deutsch)
