Bulgariens neues Cybersicherheitsgesetz tritt in Kraft mit persönlichen Geldstrafen für Manager

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Bulgariens neues Cybersicherheitsgesetz, das die europäische NIS2-Richtlinie umsetzt, ist seit Februar 2026 in Kraft. Das Gesetz erweitert den Geltungsbereich auf 18 Sektoren und führt persönliche Geldstrafen für Führungskräfte ein. Mitglieder von Leitungsorganen müssen Risikomanagementmaßnahmen genehmigen und überwachen und tragen administrative Verantwortung.

Die praktische Umsetzung verzögert sich allerdings, da noch mehrere untergeordnete Rechtsakte ausstehen. Diese Verzögerung verschafft Unternehmen eine kurze Schonfrist zur Vorbereitung. Experten betonen die Bedeutung der Ermittlung von Verpflichtungen, der Durchführung interner Risikobewertungen und der Verbesserung der digitalen Hygiene zur Einhaltung der neuen Vorschriften. Kontrollen und Sanktionen sind erst nach Verabschiedung der untergeordneten Rechtsakte realistisch zu erwarten.

Ein fortbestehendes Problem in Bulgarien ist das niedrige Niveau der digitalen Kultur und Cyberhygiene. Das Gesetz verlangt von betroffenen Unternehmen, dass sie sicherstellen, dass ihre Lieferanten ihre Daten schützen.

Kernpunkte:

  • Das neue Cybersicherheitsgesetz (NIS2) ist bereits in Kraft.
  • Das neue Cybersicherheitsgesetz führt einen beispiellos breiten Geltungsbereich und persönliche Geldstrafen für Manager ein.
  • Das Fehlen von Verordnungen gibt Unternehmen eine unerwartete, aber kurze Schonfrist zur Reaktion.

Quelle: Capital.bg (Bulgarisch)