Bulgarien fordert Nato zu Verlegung von Kampfjets und Truppen auf

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Bulgarien hat die Nato offiziell um die Verlegung von Kampfjets, Drohnenabwehrsystemen und zusätzlichen Truppen gebeten, um seine Verteidigungsfähigkeiten nach einer Serie von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe in der Schwarzmeerregion zu stärken. Verteidigungsminister Dimitar Stojanow begründete die Anfrage mit der Notwendigkeit, Bulgariens Abwehr zu verstärken. Das Land plant, sich mit Rumänien und der Türkei abzustimmen und will eine Nato-Anti-Drohnen-Initiative bis Ende Oktober unterstützen.

Die Anschläge, die Russland zugeordnet werden, haben sich in der Nähe der Küsten der Nato-Mitglieder Rumänien und Bulgarien ereignet. Zwei Chemikalientanker fingen nach einem Drohnenangriff vor der rumänischen Schwarzmeerküste Feuer, sieben Matrosen werden vermisst. In den vergangenen zehn Tagen wurden mindestens fünf weitere Frachtschiffe in der Nähe beider Küsten getroffen, mit mindestens 23 vermissten oder toten Matrosen. Rumänischer Präsident Nicusor Dan bestätigte die Drohnenangriffe und beschrieb die Lage als ernst. Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte, die Allianz werde ihre Abschreckungs- und Abwehrhaltung bei Bedarf anpassen. Die zunehmenden Anschläge auf Handelsschiffe wecken Sorgen um Getreideexporte aus der Region.

Kernpunkte:

  • Bulgarien hat offiziell die Nato um die Verlegung von Kampfjets und Drohnenabwehrsystemen gebeten.
  • Bulgarien hat die Verlegung zusätzlicher Truppen auf seinem Gebiet angefordert.
  • Verteidigungsminister Dimitar Stojanow erklärte, dass die Anfrage darauf abzielt, Bulgariens Verteidigungsfähigkeiten zu stärken.

Quelle: Welt (Deutsch)