Merz warnt vor intensiver russischer Spionage nach Verhaftung ukrainischen Agenten

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Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, dass Deutschland Ziel von "intensiver" Spionageaktivität ist, nachdem ein ukrainischer Staatsangehöriger unter Verdacht der Spionage für Russland verhaftet wurde. Der Verdächtige Vadym Y. soll Militärinformationen aus Deutschland gesammelt haben, darunter Daten zur Herstellung von Panzerfahrzeugen, Munition und Sprengstoff. Merz warnte, dass die russischen Geheimdienstaktivitäten in Deutschland weiterhin intensiv sind, und kündigte weitere Fälle an.

Berichten zufolge hatte Vadym Y. seit mindestens Juli 2025 Kontakt zu einem russischen Geheimdienst über einen Vermittler. Zusätzlich wurden eine Frau in Berlin und ein Paar (eine Rumänin und ein Ukrainer) verdächtigt, für russische Geheimdienste oder zur Überwachung von Drohnenlieferanten tätig zu sein. Der frühere deutsche Geheimdienstchef August Hanning, der die Bundesauslandsbehörde (BND) von 1998 bis 2005 leitete, wurde ebenfalls wegen Spionage und Hochverrat verhaftet. Ein früherer BND-Mitarbeiter namens Manfred D. wird beschuldigt, Hanning etwa 2.000 klassifizierte Dokumente gegen Geld weitergegeben zu haben.

Kernpunkte:

  • Deutschland ist Ziel von "intensiver" Spionageaktivität.
  • Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, dass Deutschland Ziel von "intensiver" Spionageaktivität ist.
  • Ein ukrainischer Staatsangehöriger wurde unter Verdacht der Spionage für Russland verhaftet.

Quelle: BBC News (Englisch)