Das US-Finanzministerium hat einen offiziellen Entwurf zur Überarbeitung seines Kontrollprogramms für Auslandsinvestitionen eingereicht, das auf dem COINS Act basiert. Die neuen Regeln führen Meldepflichten und Verbote für Transaktionen in strategischen Zukunftsmärkten ein, anfangs konzentriert auf Halbleiter, künstliche Intelligenz, Quanteninformation, Supercomputing und hypersonische Systeme, später kam Biotechnologie hinzu. Finanzminister Scott Bessent ergänzte Biotechnologie per Separatverordnung. Das Programm zielt darauf ab, strategische Rivalen wie China, Russland und Nordkorea vom Zugang zu US-Investitionen für die Entwicklung kritischer Technologien abzuhalten. Investitionen über 50.000 US-Dollar müssen innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss gemeldet werden, wobei fortgeschrittene KI-Systeme umfassenden Verboten unterliegen.
Kernpunkte:
- Das US-Finanzministerium hat einen offiziellen Entwurf zur grundlegenden Überarbeitung des Kontrollprogramms für Auslandsinvestitionen eingereicht.
- Die neue Verordnung stützt sich auf den COINS Act, der als Teil des National Defense Authorization Act für das Haushaltsjahr 2026 verabschiedet wurde.
- Die Regierung reagiert auf wachsende Sicherheitsbedenken bezüglich Kapitalflüsse in strategisch wichtige Zukunftsmärkte.
Quelle: Borns IT-Blog (Deutsch)
