Hafenfinanzierung: Bund und Länder sollen sich bis 2026 einigen

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Maritimer Koordinator Christoph Ploß erwartet eine zügige Einigung zwischen Bundesregierung und Ländern zur Finanzierung deutscher Häfen bis 2026. Er fordert deutlich höhere Investitionen und verlässliche Mittel für die Digitalisierung von Hafenprozessen. Die Länder verlangen mehr Bundesmittel, während Hafenunternehmen eine nationale Hafenpolitik mit konkreten Finanzierungserhöhungen fordern. Deutsche Seehäfen und Wasserstraßen sichern Exportwirtschaft, Energieversorgung und Verteidigungsfähigkeit. Der Bund finanziert seit 2005 jährlich 38,3 Millionen Euro als Hafenausgleich. Der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe und Küstenländer fordern, die jährliche Hafenausgleichszahlung auf mindestens 500 Millionen Euro zu erhöhen. Der kurzfristige Investitionsbedarf wird auf 5,5 Milliarden Euro geschätzt, der strukturelle Finanzierungsbedarf für Seehafeninfrastruktur auf etwa 15 Milliarden Euro.

Kernpunkte:

  • Christoph Ploß erwartet eine zügige Einigung zwischen Bundesregierung und Ländern zur Finanzierung deutscher Häfen.
  • Christoph Ploß fordert, bis 2026 zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen.
  • Deutsche Länder fordern mehr Bundesmittel.

Quelle: IT Boltwise (Deutsch)