Hessens Innenminister warnt vor hybriden Angriffen auf Wirtschaft und Staat

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Innenminister Roman Poseck hat auf dem ersten Wirtschaftsschutztag des Hessischen Verfassungsschutzes (LfV) in Wiesbaden vor der wachsenden Gefahr hybrider Angriffe gewarnt. Dazu zählen Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und Desinformation, die zunehmend Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden in Hessen treffen. An der Veranstaltung nahmen rund 130 Vertreter aus verschiedenen Sektoren teil, darunter kritische Infrastruktur, Rüstung und Finanzwirtschaft.

Poseck betonte, dass Hessen aufgrund seiner strategischen Bedeutung besonders im Fokus ausländischer Nachrichtendienste steht. Das fehlgeschlagene Sprengstoffattentat mit einer Drohne am Flughafen Leipzig/Halle habe gezeigt, dass russische Geheimdienste keine Hemmungen hätten, Deutschland zu destabilisieren.

Das LfV Hessen hat seine Organisationsstruktur neu aufgestellt und Hessens Verfassungsschutzrecht Ende 2025 modernisiert. Die Behörde führt regelmäßige Sensibilisierungsgespräche mit Unternehmen durch, deren Anzahl sich 2026 im Vergleich zu 2025 nahezu verdoppelt hat.

Kernpunkte:

  • Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und Desinformation treffen zunehmend auch Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden in Hessen.
  • Innenminister Roman Poseck hat im Innenministerium in Wiesbaden vor der wachsenden Gefahr hybrider Angriffe gewarnt.
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt spricht zu Recht von einem Schattenkrieg.

Quelle: Hessische Landesregierung — Pressemitteilungen (Deutsch)