Justizminister Christian Heinz und Generalstaatsanwalt Torsten Kunze haben die Bilanz der neun hessischen Staatsanwaltschaften und der Frankfurter Behörde für 2025 vorgestellt. Die Staatsanwaltschaften bearbeiteten 421.440 neue Strafverfahren und schöpften Vermögen im Wert von 17,7 Millionen Euro ab. Unternehmensgeldbußgelder stiegen auf 95,5 Millionen Euro. Die Behörden verzeichneten Erfolge bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, organisierter Kriminalität, Betrug zu Lasten älterer Menschen und Cybercriminalität. Zwischen August und Dezember 2025 wurde die elektronische Aktenführung in allen Staatsanwaltschaften eingeführt.
Kernpunkte:
- Die Zahl der neuen Strafermittlungen ist um etwa 0,8% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beträgt insgesamt 421.440 Verfahren
- Die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Strafermittlungen betrug 2025 etwa 2,8 Monate, nahezu konstant im Vergleich zu 2,7 Monaten im Jahr 2024
- Die Vermögensabschöpfung in Strafverfahren erbrachte 2025 über 17,7 Millionen Euro für die Staatskasse
Quelle: HE – StK – Pressemitteilungen Landesregierung (hessen.de) · de
