Belfast erlebte eine Nacht der Ausschreitungen gegen Einwanderer, nachdem ein sudanesischer Asylbewerber einen Arzt mit einem Messer angegriffen hatte. Maskierte Gruppen setzten Häuser in Brand, die Einwanderer beherbergen sollen, und zerstörten Fahrzeuge sowie Infrastruktur. Politische und religiöse Anführer wie Vizeministerratsvorsitzende Michelle O'Neill und Justizministerin Emma Little-Pengelly forderten Ruhe auf. Der Vorfall verdeutlicht tiefergehende Spannungen über Einwanderung in Nordirland, wobei Rechtsextremisten soziale Medien nutzen, um weitere Gewalttaten anzustacheln.
Kernpunkte:
- Ein 30-jähriger Sudanese versuchte einen nordirischen Bürger mit einem Küchenmesser zu enthaupten
- Das Opfer Stephen Ogilvie verlor eines seiner Augen
- Maskierte Gruppen setzten während der Ausschreitungen in der Nacht zum Dienstag Häuser in Brand, die Einwanderer beherbergen sollen
Quelle: El País · es
