Reservistenverband fordert stärkere Integration der Reserve in Sicherheitsinfrastruktur

Mehr als 250 Gäste aus Politik, Bundeswehr, Wirtschaft und Gesellschaft nahmen an einem Parlamentarischen Abend des Reservistenverbandes der Bundeswehr (VdRBw) am 23. Juni in Berlin teil. Die neu gewählte Führung unter Präsident Bastian Ernst setzte sich für eine stärkere Einbindung der Militärreserve in Deutschlands Sicherheitsinfrastruktur ein. Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigte Pläne an, die Reserve bis 2033 auf mindestens 200.000 aktive Reservisten auszubauen, und bestätigte, dass ein Reservistenstärkungsgesetz Anfang Juli das Bundeskabinett passieren wird.

Kernpunkte:

  • Die Reserve muss ein umfassendes Abbild der Gesellschaft sein.
  • Bis 2033 sollen mindestens 200.000 Reservisten einen konkreten Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands leisten.
  • Das Reservistenstärkungsgesetz soll Anfang Juli das Bundeskabinett passieren.

Quelle: ESUT · de