Bundeswehr stellt Spezialeinheit für elektronische Kriegsführung an belarussischer Grenze auf

Die Bundeswehr hat eine Spezialeinheit für elektronische Kriegsführung (EloKa) in unmittelbarer Nähe der belarussisch-litauischen Grenze stationiert, um ein unsichtbares elektronisches Kriegsszenario zu führen. Die Einheit überwacht das elektromagnetische Spektrum, fängt Funkkommunikation und Radarsignale ab und kann feindliche Netze durch elektronische Gegenmaßnahmen stören. Christian, der Zugführer der EloKa-Einheit, beschreibt die Mission als Aufklärung und Überwachung in etwa zwei Kilometern Entfernung zur belarussischen Grenze.

Die Einheit verfügt über mobile Teams mit 30-Kilogramm-Rucksäcken, die komplette Ausrüstung für den Betrieb eigener Kommunikationsnetze enthalten. Daten und deren Übertragungswege im elektromagnetischen Feld sind laut Bundeswehr "die neue unsichtbare Währung des modernen Schlachtfelds". Diese Deployments sind Teil von NATOs Bemühungen, ihre Ostflanke gegen eine mögliche russische Bedrohung zu stärken. Die baltischen Staaten bauen parallel die Baltic Defense Line mit Panzergräben, Bunkern und Minenfeldern aus. Derzeit sind etwa 3.000 NATO-Soldaten in Litauen stationiert, und eine deutsche Brigade soll bis Ende 2027 eintreffen.

Kernpunkte:

  • Die Bundeswehr hat eine Spezialeinheit für elektronische Kriegsführung nahe der Grenze zwischen Belarus und Litauen stationiert, um einen unsichtbaren elektronischen Krieg zu führen.
  • Soldaten überwachen das elektromagnetische Spektrum, fangen Funkkommunikation und Signale von feindlichen Radarsystemen ab.
  • Die Einheit ist etwa zwei Kilometer von der belarussischen Grenze entfernt stationiert.

Quelle: Charter97 (Englisch)