Ab dem 8. August werden Tiere offiziell Teil des portugiesischen Zivilschutzsystems. Eine neue Gesetzgebung verpflichtet Gemeinden, Pläne für Rettung, Evakuierung und Versorgung von Tieren bei Katastrophen und größeren Notfällen zu entwickeln. Das Gesetz ändert das grundlegende portugiesische Zivilschutzgesetz und erweitert dessen Definition auf den Schutz von "Menschen, Tieren und Eigentum".
Die Regelung geht auf einen Vorschlag der Partei PAN (Pessoas–Animais–Natureza) zurück. PAN-Sprecherin Inês de Sousa Real erklärte, die Reform spiegle verändernde gesellschaftliche Einstellungen zu Haustieren wider. Premierminister Luís Montenegro hatte sich zuvor in einer Parlamentsdebatte zu dem Thema geäußert.
Die Nationale Zivilschutzkommission wird künftig einen Vertreter für Tiergesundheit und Tierschutz umfassen, der von der Generaldirektion für Lebensmittel und Veterinärangelegenheiten ernannt wird. Es wird ein vierter Operationsbereich speziell für Aufnahme, Unterbringung und Sortierung geretteter Tiere geschaffen.
Kernpunkte:
- Tiere werden ab Samstag, dem 8. August, offiziell Teil des portugiesischen Zivilschutzsystems.
- Neue Gesetzgebung verpflichtet Gemeinden zur Planung von Rettung, Evakuierung und Versorgung von Tieren bei Katastrophen und größeren Notfällen.
- Das Gesetz ändert Portugals Grundgesetz zum Zivilschutz und erweitert dessen Definition auf den Schutz und die Rettung von "Menschen, Tieren und Eigentum".
Quelle: Portugal Resident (Englisch)
