Sozialverbände warnen vor Benachteiligung bei Wiedereinführung des Zivildienstes

Das Bundesfamilienministerium bereitet die mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vor, der 2011 abgeschafft wurde. Sozialorganisationen äußern Skepsis und befürchten, dass ein neuer Zivildienst bestehende Freiwilligendienste schwächen könnte. Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa kritisiert insbesondere, dass die Finanzierung des Zivildienstes Freiwillige benachteiligen könnte. Die Organisationen fordern die Bundesregierung auf, die Vergütung für Freiwilligendienste anzupassen und die Verwaltungs- sowie Schulungskosten für Zivildienstleistende zu übernehmen. Das Familienministerium plant, nach der Sommerpause ein neues Bundesgesellschaftsdienstgesetz vorzustellen.

Kernpunkte:

  • Das Bundesfamilienministerium plant die mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes.
  • Sozialorganisationen befürchten, dass ein neuer Zivildienst bestehende Freiwilligendienste schwächen könnte.
  • Organisationen fordern die Bundesregierung auf, die Vergütung in Freiwilligendiensten zu erhöhen.

Quelle: taz (Deutsch)