Der estnische Sicherheitsexperte Rainer Saks kritisiert Berichte anonymer amerikanischer Geheimdienste über einen möglichen begrenzten russischen Angriff auf die NATO als übertriebene Spekulationen, die Russland nutzen. Saks argumentiert, dass Russland solche Anschläge nicht plant und keine günstigen Bedingungen für einen militärischen Konflikt mit der NATO hat. Darüber hinaus weist er darauf hin, dass Russland mit schwerwiegenden Problemen bei der Erschöpfung von Raketenbeständen konfrontiert ist, ähnlich oder schlimmer als die Vereinigten Staaten.
Kernpunkte:
- Behauptungen anonymer amerikanischer Geheimdienstquellen über einen möglichen begrenzten russischen Angriff auf die NATO sind übertriebene Spekulationen.
- Die Veröffentlichung solcher Bewertungen arbeitet sehr stark in Russlands Interesse.
- Russland plant ganz sicher keinen Angriff auf die NATO.
Quelle: ERR News (Englisch)
