Am Flughafen Leipzig/Halle wurde eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne entdeckt, was zu einer vorübergehenden Sperrung führte. FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisierte das langsame Tempo beim Aufbau von Abwehrsystemen an deutschen Flughäfen und forderte dringend schnellere Maßnahmen von Innenminister Alexander Dobrindt. Dieser klassifizierte den Vorfall als "Hybrid-Angriffsszenario" und schloss eine Beteiligung ausländischer Mächte nicht aus.
Terrorismus-Experte Holger Schmidt warnte, dass die technische und personelle Ausstattung der Drohnenabwehr noch immer unzureichend ist. Strack-Zimmermann kritisierte zudem lange Zuständigkeitskonflikte zwischen Verteidigungsministerium und Innenministerium sowie unterschiedliche Sicherheitsstandards für Flughafen-Personal zwischen den Bundesländern. Der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst forderte Konsultationen mit NATO-Partnern nach Artikel 4.
Kernpunkte:
- Eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne wurde am Flughafen Leipzig/Halle gefunden.
- Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisierte Deutschlands Drohnenabwehr und forderte schnellere Implementierung von Sicherheitssystemen an Flughäfen.
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt klassifizierte den Vorfall als "Hybrid-Angriffsszenario" und schloss eine Beteiligung ausländischer Mächte nicht aus.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
