Drohne kollidiert mit ukrainischer Antonow am Flughafen Leipzig/Halle

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Eine Drohne ist am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr mit einer ukrainischen Antonow-Frachtmaschine am Flughafen Leipzig/Halle kollidiert. Das Flugzeug wurde dabei an einem Flügel getroffen, die an der Drohne befestigte Sprengladung detonierte jedoch nicht. Die Drohne prallte ab, fiel zu Boden und wurde erst etwa vier Stunden später entdeckt.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem „Hybrid-Angriff-Szenario" und schloss ausländische Mächte als Verursacher nicht aus. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther fordert den Einsatz der Bundeswehr zur Drohnenabwehr an Flughäfen. Derzeit sind dafür in Deutschland primarily die Bundespolizei zuständig. Eine Grundgesetzänderung wäre erforderlich, um die Bundeswehr im Inland einzusetzen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, die Bundesanwaltschaft äußerte sich auf Anfrage nicht dazu.

Kernpunkte:

  • Die Drohne vom Flughafen Leipzig soll bereits mit einem Flugzeug kollidiert sein, bevor sie gefunden wurde.
  • Die Sprengladung detonierte bei der Kollision nicht.
  • Die Drohne wurde erst Stunden später entdeckt.

Quelle: Welt (Deutsch)