Deutschlands Militärchef warnt vor russischen Drohnen als NATO-Testlauf

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Generalinspekteur Carsten Breuer warnt, dass Russland seine Drohnenaktivitäten und unkonventionellen Taktiken intensiviert, um NATOs Luftabwehrsysteme zu testen und sich auf einen breiteren Konflikt mit dem Westen vorzubereiten. Mehrere Vorfälle unterstreichen die Eskalation: Eine sprengstoffbeladene Drohne wurde am Flughafen Leipzig/Halle in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs gefunden, die Zündung versagte jedoch aufgrund eines defekten Zünders. Zudem wurden zwei Drohnen über dem deutschen Militärstützpunkt Mechernich gesichtet, wo Personal die amerikanischen Patriot-Luftabwehrsysteme wartet.

Deutsche Behörden betrachten diese Zwischenfälle als erhebliche Bedrohungseskalation. Ermittler halten es für hochwahrscheinlich, dass Russland hinter etwa 144 Überwachungsdrohnen steckt, die von August 2024 bis Februar 2026 im Luftraum von zwölf NATO-Ländern flogen. Die Kampagne zielte offenbar darauf ab, Reaktionszeiten und Entscheidungsschwellen von NATOs Luftabwehr- und Kommandosystemen zu ermitteln. Russland bestreitet jede Verwicklung.

Kernpunkte:

  • Russland erweitert seinen Einsatz von Drohnen und anderen unkonventionellen Taktiken, um die NATO zu untergraben und ihre Luftabwehrsysteme zu testen.
  • NATO-Länder, besonders an der Ostflanke, werden täglich mit Hybridangriffen getroffen.
  • Russland testet uns und schaut, wie wir reagieren.

Quelle: Stars and Stripes — Top News (Englisch)