Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt, dass Präsident Wladimir Putin eine neue, verdeckte Mobilisierung von Hunderttausenden Menschen bis Ende dieses Jahres und im nächsten plant, um massive Verluste im Ukraine-Krieg auszugleichen. Kiew schätzt, dass über 1,46 Millionen russische Soldaten getötet oder schwer verwundet wurden, während westliche Geheimdienste von etwa einer halben Million Todesfällen ausgehen. Experten halten eine neue Mobilmachung für plausibel und vermuten, dass Russland die September-Parlamentswahlen als Vorwand nutzen oder modernisierte Einberufungsmethoden aus einem nicht aufgehobenen Dekret von 2022 einsetzen könnte, um Panik zu vermeiden. Putins ehemaliger Stellvertreter Dmitri Medwedew bestreitet Pläne für eine neue Mobilmachung und verweist auf 200.000 Freiwillige, die in der ersten Jahreshälfte 2026 Verträge unterzeichnet hätten.
Kernpunkte:
- Wolodymyr Selenskyj glaubt, dass Wladimir Putin eine neue, geheime Mobilmachung plant.
- Die geplante Mobilmachung soll massive Verluste in den russischen Streitkräften ausgleichen.
- Kiew behauptet, dass über 1,46 Millionen russische Soldaten im Ukraine-Krieg getötet oder schwer verwundet wurden.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
