Estlands Geheimdienstchef: Putin hat nur noch schlechte Optionen

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Estlands Auslandsnachrichtendienst-Chef Kaupo Rosin warnt, dass Russlands Sabotage-Kampagne in Europa gefährlicher wird und spricht von staatlich gefördertem Terrorismus. Der russische Präsident Wladimir Putin stehe nur vor schlechten Alternativen im Ukraine-Krieg, da wachsende innere Unzufriedenheit und wirtschaftliche Herausforderungen Russland belasten. Rosin sieht eine 50:50-Chance für eine neue russische Mobilisierung in absehbarer Zeit.

Der Geheimdienstchef zufolge könnte sich die Situation in Russland bei Veränderungen sehr schnell und über Nacht wandeln, wie bereits der gescheiterte Aufstand von Jewgeni Prigoschin 2023 zeigte. Schätzungen britischer Geheimdienste zufolge liegen russische Verluste bei etwa 500.000 Toten. Rosin betont, dass Putin verstanden hat, dass die NATO-Artikel-5-Garantie gilt, und erwartet keinen konventionellen russischen Angriff auf ein NATO-Mitglied in den nächsten zwölf Monaten, solange der Westen die Ukraine unterstützt und in der NATO bleibt.

Kernpunkte:

  • Der britische Geheimdienst-Chef Sir Richard Moore lobte 2022 den estnischen Auslandsnachrichtendienst öffentlich als brillant und sagte, er übertreffe MI6 pro Budget.
  • Russlands Sabotage- und Infiltrationskampagne in Europa wird zunehmend gefährlicher.
  • Wladimir Putin hat derzeit nur schlechte Optionen.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)