Das Bundeskriminalamt untersucht zwei Tatverdächtige mit Russland-Bezug im Zusammenhang mit einer Sprengdrohne, die am Flughafen Halle/Leipzig entdeckt wurde. Deutsche Behörden klassifizierten den Vorfall als schwere Bedrohung. Präsident Wolodymyr Selenskyj lobte Bundeskanzler Friedrich Merz für neue deutsche Sanktionen gegen Russland, während die EU-Außenminister weitere Strafmaßnahmen und Unterstützung für die Ukraine diskutierten.
Russland bestritt eine Beteiligung und drohte Deutschland mit Vergeltung. Präsident Wladimir Putin warf Deutschland vor, Beweise zu fabrizieren, um Moskau für den Anschlag verantwortlich zu machen. Kremlpolitiker Dmitri Medwedew drohte Deutschland mit Bestrafung für die Sanktionen und nannte Rüstungsunternehmen und andere Ziele in Berlin.
Russia griff die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa an und verletzte acht Menschen. Russische Truppen machen nach Putins Angaben schnellere Fortschritte in der Ukraine und haben in der Region Donetsk 270 Quadratkilometer erobert.
Kernpunkte:
- Das BKA ermittelt gegen zwei Tatverdächtige im Fall Leipzig.
- Präsident Wolodymyr Selenskyj lobte Bundeskanzler Friedrich Merz für die deutschen Sanktionen gegen Russland.
- Die Drohne vom Flughafen Halle/Leipzig ist eine weitere Eskalation durch Russland.
Quelle: Handelsblatt (Deutsch)
