Michał Kobosko, Vizevorsitzender der Europaparlaments-Delegation für Beziehungen zu Belarus, lehnt Zugeständnisse an das Lukaschenka-Regime ab und wirft diesem vor, den Westen getäuscht zu haben. Er betont Polens wachsende Rolle in der europäischen Sicherheit und fordert kontinuierliche Unterstützung für politische Gefangene sowie verstärkten Druck auf das Belarus-Regime. Kobosko argumentiert, dass Russland durch den Krieg in der Ukraine zum internationalen Paria wird und unter schwerwiegenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen leidet. Er sieht wirtschaftliche Zwänge als mögliches entscheidendes Druckmittel gegen Putin.
Kernpunkte:
- Michał Kobosko glaubt, dass die Vereinigten Staaten ihre Präsenz in Europa nicht wesentlich reduzieren werden.
- Polen wird sich zwangsläufig stärker am Aufbau der internationalen Sicherheitsstruktur beteiligen müssen.
- Polen ist das größte Land der Europäischen Union und der NATO an der Ostflanke.
Quelle: Charter97 (Englisch)
