Bundesregierung schließt Russisches Haus und Konsulat in Reaktion auf Drohnen-Incident

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Die Bundesregierung hat beschlossen, das Russische Konsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin zu schließen sowie die Einreisebestimmungen für Russen zu verschärfen. Die Maßnahmen erfolgen als Reaktion auf einen versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig, für den Deutschland Russland verantwortlich macht. Die Vereinbarung für das Russische Haus kann einseitig alle fünf Jahre beendet werden, wobei der nächste mögliche Kündigungstermin der 7. Juni 2027 ist.

Die Schließungen rufen gemischte Reaktionen in der über 100.000 Personen zählenden russischsprachigen Gemeinde in Berlin hervor. Einige Mitglieder der Gemeinschaft äußern Gefühle der Diskriminierung und stellen die Wirksamkeit und Notwendigkeit der Sanktionen in Frage. Seit Beginn des Ukraine-Krieges wurden die Sanktionen gegen Russland mehrfach verschärft.

Kernpunkte:

  • Die Bundesregierung entschied sich, das Russische Konsulat in Bonn zu schließen.
  • Die Bundesregierung entschied sich, das Russische Haus in Berlin zu schließen.
  • Die Bundesregierung entschied sich, die Einreiseanforderungen für Russen zu verschärfen.

Quelle: Berliner Zeitung (Deutsch)