Vizeadmiral Dr. Daum, Inspekteur des Cyber- und Informationsraums (CIR), präsentierte die Fähigkeiten der Bundeswehr in der Nähe von Berlin und erörterte die sich verändernde Natur der Kriegsführung. Der Cyberraum war bereits Tage vor Russlands Invasion der Ukraine 2022 betroffen, und hybride Angriffe in Deutschland, dem Baltikum und am Flughafen Leipzig zeigen eine eskalierende Intensität. Diese Operationen könnten potenziell eine Grenzinvasion mit Panzern unnötig machen, indem sie ausreichende Zwietracht in einer Nation schaffen.
Die Bundeswehr baut eine neue Brigade in Litauen auf, in die viele CIR-Soldaten eintreten, und ist mit der Mission "Vigilant Owl" aktiv, um das elektromagnetische Spektrum zu überwachen. Der CIR führt nicht nur Verteidigungsoperationen durch, sondern engagiert sich auch in Offensive-Cyberaktionen, elektronischer Kriegsführung und psychologischen Operationen. Während der Cyberraum wichtig ist, wird ein Krieg letztendlich am Boden entschieden.
Die Technologie wie Synthetic Aperture Radar und vernetzte Sensoren haben die Transparenz des Schlachtfelds entscheidend verbessert und die sogenannte "Kill Chain" in der Ukraine massiv beschleunigt. Die Bundeswehr steht jedoch vor Herausforderungen, da der Feind neue Technologien innerhalb von etwa 12 Wochen kopiert oder dagegen vorgehen kann. Durch Maßnahmen wie den Cyber-Innovation-Hub und beschleunigte Beschaffungsverfahren versucht die Bundeswehr, ihre Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Kernpunkte:
- Der Cyber- und Informationsraum (CIR) präsentiert seine Fähigkeiten in Storkow bei Berlin.
- Der Cyberraum war Tage vor der russischen Invasion der Ukraine 2022 betroffen.
- Hybride Angriffe sind in Deutschland, dem Baltikum und am Flughafen Leipzig aufgetreten.
Quelle: Bundeswehr (YouTube) (Deutsch)
