Deutschlands Chargé d’Affaires in Moskau zur russischen Außenpolitik zitiert

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Der deutsche Chargé d'Affaires Bernd Finke wurde ins russische Außenministerium zitiert, nachdem Berlin eine Reihe von Maßnahmen gegen Russland ergriffen hat. Russland weist Deutschlands Vorwürfe bezüglich eines Drohnenvorfalls in Leipzig als „erfundene Anschuldigungen" zurück und kritisiert scharf die geplante Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin als Schritt zur „endgültigen Zerstörung" der bilateralen Beziehungen. Moskau kündigte eine „harte Antwort" an. Deutschland seinerseits hat Russlands Botschafter Sergey Nechayev wegen des Drohnenfunds einbestellt und kündigte verschärfte Einreisekontrollen für russische Bürger, verstärkte Maßnahmen gegen die sogenannte Schattenflotte sowie neue EU-Sanktionslisten gegen Russen an.

Kernpunkte:

  • Der deutsche Chargé d'Affaires Bernd Finke wurde ins russische Außenministerium zitiert, nachdem Deutschland anti-russische Maßnahmen und Aussagen von Behörden getätigt hat.
  • Russland weist Deutschlands vollständig erfundene Vorwürfe zum Vorfall in Leipzig entschieden zurück.
  • Die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin bedeutet einen Schritt zur „endgültigen Zerstörung" der deutsch-russischen Beziehungen.

Quelle: TASS (Englisch)