Zypern: Unternehmen sollen Cybersicherheit als Vorstandsthema behandeln

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Zyprische Unternehmen werden aufgefordert, Cyber-Risiken als strategische Vorstandsaufgabe und nicht nur als IT-Problem zu behandeln. Die 6. Cyber-Security-Konferenz in Nikosia zeigte auf, dass zyprische Organisationen durchschnittlich nur eine Reifegradsbewertung von 1,6 von 3 Punkten erreichen, während 49 Prozent der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen noch in einem anfänglichen oder fragmentarischen Stadium sind. Experten betonten, dass die Einhaltung neuer EU-Vorschriften wie NIS2, DORA, des AI Act und des Cyber Resilience Act ein Verständnis und Management digitaler Risiken auf strategischer Ebene erfordert. Zwischen Juni und August verzeichnete das nationale CSIRT 544 böswillige elektronische Adressen, wobei Angriffe die Sektoren Energie, Gesundheitswesen, Telekommunikation und öffentliche Verwaltung betrafen.

Kernpunkte:

  • Cybersicherheit ist längst keine rein technische Verpflichtung oder Compliance-Angelegenheit mehr.
  • Untersuchte Organisationen erreichten eine durchschnittliche Reifegradsbewertung von nur 1,6 von 3, während 49 Prozent der erforderlichen Sicherheitskontrollen in einem anfänglichen oder fragmentarischen Stadium blieben.
  • Das nationale CSIRT befasste sich allein zwischen Juni und August mit 544 böswilligen elektronischen Adressen, wobei Angriffe Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Telekommunikation und öffentliche Verwaltung betrafen.

Quelle: Cyprus Mail (Englisch)