Iranische Delegation erhält Reisegenehmigung zur UN-Generalversammlung

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Das US-Außenministerium gestattet einer iranischen Delegation die Reise nach New York zur UN-Generalversammlung, obwohl sie unter US-Reisebeschränkungen und Kaufverboten für Luxusgüter unterliegt. UN-Ermittler bewerten zwei US-Luftschläge in der Anfangsphase des Krieges als mögliche Kriegsverbrechen: Ein Angriff auf eine Mädchenschule in Minab tötete über 150 Schüler, ein weiterer auf ein Sportgelände in Lamerd 22 Menschen. Gleichzeitig dokumentieren UN-Rapporteure schwere Menschenrechtsverletzungen durch den Iran gegen die eigene Bevölkerung bei Massenprotesten.

Regionale Spannungen verschärfen sich durch einen Angriff der Iranischen Revolutionsgarden auf einen panamaischen Öltanker in der Straße von Hormus sowie Drohnenanschläge der jemenitischen Huthi-Miliz in Saudi-Arabien. Italienischer Verteidigungsminister Guido Crosetto kündigte an, dass Italien den Durchgang italienischer Schiffe durch die Meerenge von Bab al-Mandab ohne Warten auf eine gemeinsame EU-Entscheidung mit seiner Marine sichern wird.

Bundeskanzler Friedrich Merz forderte den Iran auf, die Blockade der Straße von Hormus zu beenden, sein Kernwaffenprogramm zu stoppen und die Unterstützung bewaffneter Gruppen einzustellen. Der Iran versetzte daraufhin Botschafter Axel Dittmann in den diplomatischen Dienst. Das Pentagon berichtete erstmals von einer US-Munitionsmangel aufgrund des Krieges, mit geschätzten Gesamtkosten von 38 Milliarden Dollar.

Kernpunkte:

  • Das US-Außenministerium kündigte an, dass eine iranische Delegation zur UN-Generalversammlung nach New York reisen darf.
  • Die iranische Delegation unterliegt US-Reisebeschränkungen und einem Verbot des Kaufs von Luxusgütern und anderen Gegenständen.
  • UN-Ermittler sind der Ansicht, dass zwei US-Luftschläge in der Anfangsphase des Irankriegs als Kriegsverbrechen eingestuft werden könnten.

Quelle: FAZ (Deutsch)