Der Kreml erklärt sich offen für Gespräche mit der Alternative für Deutschland. Kremlin-Sprecher Dmitri Peskov äußerte Bewunderung für die AfD-Positionen zur Wiederaufnahme von Beziehungen zu Russland. Peskov kontrastierte dies mit Bundeskanzler Friedrich Merz, den Moskau als "Russland-Hasser" und "Kriegstreiber" kritisiert. Russland wirft der Merz-Regierung vor, den Krieg in der Ukraine durch Waffenlieferungen und Hilfen anzuheizen.
Die AfD unterhält seit langem Kontakte zu Moskau. Außenminister Sergej Lawrow empfing 2020 AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla zu Gesprächen in Moskau. AfD-Vertreter waren trotz des russischen Krieges beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg vertreten, und Kirill Dmitrijew kündigte für das kommende Jahr ein weiteres Geschäftsforum mit AfD-Repräsentanten an. Kremlchef Wladimir Putin hat sich in der Vergangenheit mehrfach zustimmend zur AfD geäußert.
Kernpunkte:
- Der Kreml ist von der AfD beeindruckt und offen für Gespräche mit der Partei.
- Kreml-Sprecher Dmitri Peskov sagte, die AfD-Aussagen zur Wiederaufnahme von Beziehungen zu Russland "beeindrucken uns".
- Die AfD zeigt als politische Kraft konstant wachsende Popularität.
Quelle: Handelsblatt (Deutsch)
