Putin ordnet Erhöhung der Armeestärke an, Nordkorea schickt weitere Truppen

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Russischer Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Dekret zur Erhöhung der Armeestärke um weitere 15.500 Soldaten. Gleichzeitig plant Russland, die Militärausgaben 2027 um 27 Prozent auf einen neuen Höchststand seit Kriegsbeginn zu erhöhen. Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj meldet, dass Nordkorea 10.000 zusätzliche Soldaten nach Russland entsenden will, wobei bereits 8.000 Soldaten präsent sind.

Russische Streitkräfte setzen massive Angriffe auf Kyjiw fort und beschädigen dabei Verwaltungsgebäude und eine Klinik. Das ukrainische Militär meldet Bodengewinne an der Ostfront. Außenminister Johann Wadephul erklärt, dass weitere Treffen mit Russland nur unter Bedingungen sinnvoll sind. Papst Franziskus lehnt eine militärische Lösung des Konflikts weiterhin ab.

Die Ukraine verschiebt nach eigenen Angaben Ausgaben, darunter Wiederaufbauarbeiten, wegen Verzögerungen bei der Hilfsgeberung. In der Grenzregion zu Polen kam es erneut zu einer Drohnenattacke unweit eines Grenzübergangs.

Kernpunkte:

  • Russland will die Militärausgaben im Jahr 2027 auf einen neuen Höchststand seit Beginn des Krieges in der Ukraine anheben.
  • Nordkorea bereitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Entsendung von weiteren 10.000 Soldaten nach Russland vor.
  • Das russische Militär setzt seine heftigen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiv fort.

Quelle: taz (Deutsch)