Russische Drohnen bombardierten Kyiws bereits beschädigte Südbrücke und den Vorort Hostomél, wobei mindestens zwei Menschen verletzt wurden. Weitere Anschläge töteten mindestens drei Menschen in Charkiw, Kyiw und Dnipro. Die Südbrücke bleibt für Autoverkehr und U-Bahn gesperrt. Präsident Wladimir Putin beobachtete währenddessen Militärmanöver im Uralgebiet mit Truppen aus China, Belarus und Pakistan.
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte Russland auf, Angriffe auf ukrainische Zivilisten einzustellen und Verhandlungsbereitschaft zu zeigen. Kallas warf Russland vor, durch zunehmende Sabotageaktionen in Europa die Unterstützung für die Ukraine schwächen zu wollen. Während die EU grundsätzlich zu Gesprächen mit Moskau bereit sei, habe Russland bislang kein Interesse an Dialog signalisiert. Kallas betonte, dass europäische Aufrüstung als notwendige Abschreckung gegen bestehende Bedrohungen erforderlich ist.
Kernpunkte:
- Russischer Drohnenangriff trifft die bereits beschädigte Südbrücke in Kyiw.
- Die Südbrücke bleibt für Autoverkehr und U-Bahn gesperrt.
- Zwei Menschen wurden bei einem russischen Drohnenangriff in Hostomél verletzt.
Quelle: MDR (Deutsch)
