Studie: NATO muss Ostflanke besser vor russischen Hybrid-Angriffen schützen

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Eine neue Atlantic-Council-Studie von Dr. Agnia Grigas untersucht Russlands militärische, Cyber-, wirtschaftliche, infrastrukturelle, informatorische und nachrichtendienstliche Bedrohungen für fünf Staaten der NATO-Ostflanke. Die Studie stellt fest, dass diese Staaten zwar erheblich in militärische Bereitschaft investiert haben, ihre Reaktion auf russischen Druck durch hybride Kriegsführung aber zu fragmentarisch und reaktiv bleibt. Die Studie empfiehlt, die Abschreckung durch Vergeltung zu stärken, sich auf eine "ständige Krise" vorzubereiten und Hybrid-Verteidigung als dauerhafte Staatssicherheitsfunktion zu verankern. Soziale Kohäsion und Widerstandsfähigkeit gegen Informationskrieg werden als ebenso wichtig wie militärische Bereitschaft bewertet. Belarus bleibt ein bedeutsamer Sicherheitsfaktor.

Kernpunkte:

  • Staaten der Ostflanke haben stark in militärische Bereitschaft investiert, aber ihre Reaktion auf russischen Hybrid-Druck bleibt zu fragmentarisch und oft reaktiv.
  • NATO muss die Abschreckung durch Vergeltung stärken.
  • Russland baut konventionelle Streitkräfte mit Fokus auf die Baltikum-Region und die Suwałki-Lücke wieder auf.

Quelle: 15min (Litauisch)