Trumps Diesel-Deal mit Russland empört Ukraine und EU

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US-Präsident Donald Trump hat einer Vereinbarung mit Russland über Diesellieferungen zugestimmt, was in der Ukraine und der EU Empörung ausgelöst hat. Trump forderte zudem einen Führungswechsel in der Ukraine und die Entfernung von Präsident Wolodymyr Selenskyj, was Kyiv ablehnte. Die BSW-Politikerin Claudia Wittig forderte einen ähnlichen Dieseldeal für Deutschland, doch die Bundesregierung bekräftigte, ihre Sanktionen gegen Russland beizubehalten und kein russisches Öl oder Diesel zu akzeptieren.

Trump und Wladimir Putin einigten sich auf sofortige Lieferungen von über 300.000 Tonnen Diesel mit weiteren geplanten Mengen, nachdem Russland sein Dieselexportverbot teilweise aufhob. Die EU kritisierte die Vereinbarung als zusätzliche Finanzierung für den Krieg. Britischer Premierminister Andy Burnham versprach weitere Sanktionen gegen Russland und einen Energie-Waffenstillstand.

An der Front beschoss Russland Kyiv und verursachte acht Verletzte. Ukrainische Streitkräfte griffen die Region Rostow an und beschädigten zwei Schiffe, Wohngebäude und eine Eisenbahnbrücke, wobei sechs Menschen verletzt wurden. Russische Angriffe in Saporischschja töteten mindestens 20 Menschen und verletzten 18. US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner könnten zu Friedensgesprächen nach Moskau reisen.

Kernpunkte:

  • US-Präsident Donald Trump ermöglichte eine Öllieferung aus Russland.
  • US-Präsident Donald Trump forderte die Entfernung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
  • Die ukrainische Regierung lehnte Donald Trumps Forderung zur Entfernung von Wolodymyr Selenskyj ab.

Quelle: taz (Deutsch)