Strategy& und die Bundesvereinigung Logistik (BVL) veröffentlichten am 21. Oktober 2026 eine Studie zur zivil-militärischen Zusammenarbeit in der Logistik. Die Mehrheit der befragten Unternehmen ist bereits im Verteidigungssektor tätig, doch ihr Umsatzanteil aus diesem Geschäftsbereich ist meist gering. Die Studie identifiziert Engpässe bei der Bundeswehr in den Bereichen Lagerung, Transport, Instandhaltung, Personal und Digitalisierung.
Die Haupthindernisse für eine stärkere private Beteiligung liegen nicht an mangelnder Bereitschaft, sondern an der Komplexität von Vergabeverfahren und Sicherheitsanforderungen. Nur 14 Prozent der Unternehmen bewerten die Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern als gut. Die Studie empfiehlt, Ausschreibungsprozesse zu vereinfachen und Vorratsbeschaffungsverträge zu nutzen, um die zivil-militärische Kooperation zu stärken und Deutschlands Verteidigungsfähigkeit zu verbessern.
Kernpunkte:
- Strategy& und Bundesvereinigung Logistik (BVL) veröffentlichten am 21. Oktober 2026 eine Studie zur zivil-militärischen Zusammenarbeit in der Logistik.
- Die Mehrheit der befragten Unternehmen ist bereits im Verteidigungssektor tätig, doch ihr Umsatzanteil ist üblicherweise gering.
- Deutschland muss im Verteidigungsfall eigene Kräfte einsetzen und alliierte Streitkräfte versorgen und weiterbewegen können.
Quelle: Sicherheit & Verteidigung (suv.report) (Deutsch)
