EU-Gipfel in Konflikt über Costas Russland-Initiative

Bei einem EU-Gipfel kam es zu Spannungen über die Russland-Initiative von EU-Ratspräsident Antonio Costa. Costas Büro bestätigte kurze Kontakte mit Russland zur Eröffnung diplomatischer Kanäle, was deutsche Regierungskreise um Kanzler Friedrich Merz als Affront und unprofessionell kritisierten. Die EU beschloss, russische Sanktionen um 12 Monate statt wie üblich um 6 Monate zu verlängern.

Britanniens Verteidigungsminister Dan Jarvis kündigte die Lieferung von 150.000 Drohnen an die Ukraine bis Ende des Jahres an. Deutschland unter Kanzler Friedrich Merz wird 400 Millionen US-Dollar für ukrainische Militärhilfe bereitstellen. Bulgariens Präsident Rumen Radev kündigte an, gegen das neueste EU-Sanktionspaket gegen Russland sein Veto einzulegen.

Ukrainische Drohnen beschädigten ein Ölraffinerie in Moskau schwer.

Kernpunkte:

  • Costas Büro bestätigte, dass es kurze Kontakte mit Russland zur Eröffnung diplomatischer Kanäle gab
  • Deutsche Regierungskreise beschrieben Costas Ansatz als Affront und unprofessionell
  • Die EU verlängerte russische Sanktionen um 12 Monate statt wie üblich um 6 Monate

Quelle: FAZ · de