EVP-Chef Weber warnt vor Kontrolle der Bundeswehr durch AfD

Europäische und deutsche Politiker äußern tiefe Besorgnis über mögliche Auswirkungen der AfD auf die deutsche Demokratie und Sicherheit. EVP-Vorsitzender Manfred Weber warnt davor, dass die AfD eines Tages die Bundeswehr kontrollieren könnte und das europäische Friedensprojekt gefährden würde, ähnlich wie Marine Le Pens Rassemblement National. Verteidigungsminister Boris Pistorius lehnt ab, der AfD als Regierungspartei Geheimdienstinformationen zu geben, und äußert große Sorge über mögliche AfD-Stärke in Sachsen-Anhalt.

Die AfD fordert die Wiedereinführung der Wehrpflicht und eine "geistig-moralische Erneuerung" der Bundeswehr mit Orientierung an "bewährten Traditionen der deutschen Militärgeschichte". Sie lehnt Bestrebungen für eine Europäische Armee ab und definiert die Aufgabe der Streitkräfte primär durch nationale Verteidigung. Parteichef Tino Chrupalla behauptet hingegen, die AfD unterstütze die Rüstung als Verteidigungsarmee. Mehrere AfD-Landesverbände werden vom Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. Sicherheitspolitiker wie Roderich Kiesewetter sehen die AfD als Sicherheitsrisiko wegen russischer und chinesischer Einflussnahme.

Kernpunkte:

  • Boris Pistorius erklärte, dass er der AfD als Regierungspartei keine Geheimdienstinformationen geben würde.
  • Boris Pistorius äußerte große Besorgnis über ein mögliches AfD-Starkwerden in Sachsen-Anhalt.
  • Mehrere AfD-Landesverbände werden vom Verfassungsschutz als 'gesichert rechtsextrem' eingestuft.

Quelle: https://www.bundeswehr-journal.de/2026/evp-chef-weber-warnt-vor-kontrolle-der-truppe-durch-afd/ · de · negative